Leseprobe von Asyl und die neuen Templer ( Buch 2 )
Hier mal eine kleine Leseprobe aus meinem zweiten Buch...
Befehl 666
Asyl war in einem Großen Raum, der reich geschmückt war.>>Sir, nun sind es genau drei Jahre seit Stefan Jallak ermordet wurde. Wäre es nicht angebracht eine kurze Rede an die Mannschaft zu halten?<< fragte ein Mann in weißer Uniform. >>Ja, aber ich weis nicht was. Mein Vater war der geborene Anführer, ich werde mich nie richtig an diese Situation gewöhnen. Talof.<<
>>Ich werde neben euch stehen ihr werdet nicht alleine sein. Stefan war nicht nur ein großer Anführer sondern auch ein guter Freund von mir.<< Beide gingen erst in einen großen Raum und von dort aus auf eine Balkon. Vor ihnen lag ein riesiger Platz in der Mitte stand ein riesiger Obelisk mit seltsamen Zeichen darauf. Der Platz war mit einer riesigen Mauer Umgeben. Auf dem Platz selber waren tausende Soldaten die als sie Asyl erblickte hoch schauten. Links und Rechts des Platzes waren Trommler versammelt die sofort anfingen eine Marschmusik zu spielen. Asyl stellte sich aufrecht hin und sprach mit majestätisch klingender Stimme.
>> Meine Lieben Freunde, meine Brüder und Schwestern. Heute jährt sich der Tag an dem mein Vater, Stefan Jallak sein Leben für mich gelassen hat. Und wie er vertraue ich jedem von euch. Und ich weis das ihr mir auch Vertraut auch wenn nicht so sehr wie meinem Vater. Nun, wie gesagt, es sind drei Jahre vergangen und ich bin mir ziemlich sicher das wir schon sehr bald die Tervano besiegt haben. Wie die meisten wissen Arbeiten die Wissenschaftler der Freien Republikanischen Armee schon an einer Waffe die die Tervano ausschalten soll. Wenn wir sie besiegt haben, wird endlich Frieden herrschen und wir können zurück nach Atozca zurück.<<
Die Menge jubelte und es wurden Fahnen gehisst auf dem ein Tatzenkreuz abgebildet war. Nach über zwei Jahre langer Diskussion entschied die Freie Republikanische Armee sich zu diesem neuem Symbol. Das Tatzenkreuz war Blutrot und der Rest der Flagge war weiß. Auch die Uniform hatten sie geändert. Nun trugen alle weiße Rüstungen, den Rücken verzierte ein großes Tatzenkreuz, das selbe Kreuz war vorne an der Stelle wo normalerweise das Herz im Körper lag. Asyl ging wieder in den Raum und setzte sich in einen bequemen Ledersessel. Dieser war mit verschiedenen Mustern verziertIm Raum selber waren Bilder von verschiedenen Personen aufgehängt darunter auch Stefan Jallak, Asyl´s Vater. >>Das hast du gut gemacht Asyl, Stefan hätte das selbst nicht besser gekonnt.<<
sagte Balof der auf sie zu kam, am Rande des Raumes lag Korel und döste vor sich hin. Inzwischen kam Enavele durch eine Türe und sprach mit trockener Stimme, >>Unsere Aufklärungseinheiten haben von Aktivitäten der Tervano auf Rukerm, Senuv und Utop.<< Enavele hatte statt der weißen Rüstung, eine eng anliegende schwarze Lederrüstung. Die ihre weiblichen Züge stärker hervor treten ließ. >>Ruker, Senuv und Utop sagst du.<<
>>Ja.<<
>>Sehr seltsam, Rukerm ist unbewohnbar, Senuv besteht nur aus Wasser und Utop besteht Hauptsächlich aus Wald. So viel wir wissen gibt es auf keinem dieser Planeten auch nur im geringsten Menschliches Leben. Was hat das nur zu bedeuten?<<
>>Wenn du mich fragst Asyl, dann versuchen sie einen Vorposten aufzubauen. Und wenn sie das schaffen dann wird es schwierig werden sie zurück zu drängen. Wir haben zwar hier einen Planeten der schwierig zu finden ist aber auch ihn werden sie bald finden.<<
>>Glaubt ihr ich sollten den Rat einberufen?<<
>>Den Rat? Na ja ich weis nicht genau, du bist zwar groß angesehen beim Rat aber auch er wird dir Raten das du lieber noch etwas warten solltest. Wir sind hier gut geschützt und wenn wir Hilfe brauchen sind die Templer auch nicht weit.<<
>>Da hast du Recht, Jacques de Molay war mir seit ich hier bin ein treuer Berater. Und die Templer haben Männer die für ihn sterben würden.<<
>>Und genau das macht mir sorgen, dieser blinde Vertrauen dieser Männer. Sie könnten von ihm Manipuliert werden ohne das Jacques es bemerkt.<<
>>Was meinst du damit? Enavele.<<
>>Na ja ihr wisst die Tervano können sehr geschickt sein. Und sie könnten versuchen Jacques zu töten und seinen Platz einzunehmen. Wir wissen ja das sie unsere Gedanken lesen und uns damit Manipulieren können.<<
>>Ja, das weis ich und ich hasse diese Tervano, für alles was sie getan haben. Für den Tod meines Vaters, für dass das ich meine Mutter nicht mehr sehen kann und den Tod aller unschuldiger. Ich hoffe die Wissenschaftler haben bald die Waffe fertig.<<
>>Das werde die schon schaffen, Asyl, sie sind genauso auf Rache aus wie du. Nun solltest du aber schlafen gehen.<<
>>Du hast Recht. Ich werde mich aufs Ohr legen, Balof kommst du mit?<<
>>Natürlich kleines, ich werde dich nicht alleine lassen. Egal wo wir sind.<<
Asyl lächelte und das freute Balof`s altes Herz. Beide gingen durch einen Gang, die Wände waren mit Bildern von Verstorbenen oder Vermissten Soldaten gepflastert. Bei einem blieb Asyl stehen, es war das Bild ihres Vaters. Es wurde in einer Zeit gemacht, in der Frieden herrschte. Er hatte einen schwarzen Filz Hut auf, ein hell-braunes Hemd und eine zerrissene Hose an. An der Hand hatte er eine einfache Uhr. Aber was Asyl erst jetzt auffiel war, das hinter ihm zwei Personen etwas das wie eine Kiste aussah, aus einer Höhle trugen. Sie sah aus als wäre sie aus Akazienholz gemacht worden. Asyl vermutete das die Kiste zweieinhalb Ellen lang, eineinhalb Ellen breit und eineinhalb Ellen hoch war. Überzogen mit reinem Gold, außen und mit einer goldenen Leiste ringsherum gefestigt. An allen vier Ecken waren Ringe angebracht; und zwar zwei Ringe an ihrer Seitenwand und zwei an der anderen. Eine Stange aus Gold steckte in den Ringen und an dieser trugen die Männer die Kiste aus der Höhle. Die Deckplatte war aus reinem Gold, zweieinhalb Ellen lang und eineinhalb Ellen ihre Breite so vermutete zumindest Asyl. Zwei Goldkerubim waren an den beiden Enden der Deckplatte angebracht. Und zwar ein Kerub an dem einen Ende und der anderen am anderen Ende. Die Kerubim hatte ihre Flügel nach oben hin ausgebreitet, Ihre Flügeln überdachten die Deckplatte. Ihre Gesichter waren zu der Deckplatte gerichtet. Eine Elle war so wusste Asyl etwa dreiundfünfzig Komma vier Zentimeter. Demnach wäre die Kiste einhundert-dreiunddreißig Komma fünf mal achtzig Komma eins mal achtzig Komma eins Zentimeter groß.
>>Balof?<<
>>Ja Kind, was ist?<<
>>Hat Stefan dir je von einer Goldenen Kiste erzählt?<<
Balof stutzte für einen Moment dann riss er sich wieder zusammen. >>Nein hatte er nicht.<<
Und dabei log er und das wusste er auch dennoch wollte er ihr nicht die Wahrheit sagen, noch nicht.
>>Wieso Kind, was siehst du da?<<
>>Ach nichts, nicht.<<
Dann gingen sie weiter, bis sie zu einem kleinen Raum in der Asyl zusammen mit Korel schlief. Asyl legte sich in Bett und Balof rollte sich zu einem großen Fell Haufen zusammen. Asyl musste sich immer das kichern verkneifen wenn sie das sah. Sie fand es einfach nur niedlich. Asyl dachte noch die halbe Nacht über ihre Vergangenheit nach, sie war zwar stark aber der Verlust ihres Vaters hatte sie nie richtig verkraften können. Als Asyl schließlich eingeschlafen war, wurde sie von einem Albtraum in den nächsten geschickt. Doch bei einem geschah folgendes: Asyl rannte einen Gang entlang, verfolgt von hunderten Tervano. Plötzlich rannte sie in eine Sackgasse, nun gab es keinen Ausweg mehr. Vor ihr eine Horde von Tervano hinter ihr eine massive Steinwand. Als es aussichtslos aussah kam hinter den Tervano ein Geräusch. Das Geräusch von einem Blastergewehr. Ein Tervano nach dem anderen fiel Tod um. Die letzten zwei wurden von dem Mann mit einem schwarzen Schwert getötet. Asyl hatte noch mehr Angst vor dem Mann als vor den Tervano.
>>Wer... Wer sind sie?<< stammelte Asyl,
>>Du erkennst mich nicht, Kind?<< sagte der Mann mit verzehrter Stimme, Asyl kam die Stimme bekannt vor.
>>Stefan? Stefan bist du das?<<
Der Mann nahm die Maske ab die er bis jetzt getragen hatte und zum Vorschein kam das Gesicht von Asyls Vater. Asyl musste weinen und umarmte ihren Vater, er legte seine sanft um ihre Schulter. Asyl spürte eine fröhliche wärme in sich.
>>Du weißt das ich Tod bin, Asyl. Ich bin nicht echt auch wenn ich es gerne wäre.<<
>>Ja. Leider, ich vermisse dich... Vater.<<
>>Ach Kind, ich vermisse dich auch.<<
Er drückte Asyl fester an sich.
>>Du hast noch großes vor dir. Ich bin stolz auf dich meine Tochter. Was du bisher erreicht hast, hätte ich nicht geschafft. Du hast Menschen vereint die unterschiedlicher nicht sein könnten. Du hast meine Männer zusammen gehalten... Ich bin wirklich Stolz auf dich.<<
>>Danke. Aber ich hätte das nie ohne Balof, Korel und Enavele geschafft.<<
>>Das weiß ich und sie werden dir auch weiterhin Helfen. Du bist die geborene Anführerin.<<
Asyl lächelte, Stefan gab ihr einen Kuss auf die Stirn und verschwand langsam in der Finsternis.
>>Du solltest nun aufwachen Asyl, es ist schon fast Mittag.<<
Waren Stefans letzte Worte bevor Asyl aufwachte. Als sie aufwachte dachte sie es wäre alles nur ein Traum gewesen, doch im inneren wusste sie das es das nicht gewesen war. Sie zog sich etwas an, da sie sich mit der zeit daran gewöhnt hatte ohne Kleider zu schlafen. Sie fand dies entspannender als mit Kleidern zu schlafen. Danach ging sie mit Balof in einen Raum, diese war karg eingerichtet er bot lediglich einen runden Tisch der dreizehn Leuten Platz bot. Doch saßen seit je her nur zwölf an diesem Tisch. Der dreizehnte Platz dessen Stuhl mit Diamanten, Smaragden und Rubinen überseht war, war der Platz von Stefan Jallak gewesen. Asyl traute sich nicht an diesen Platz zu sitzen, zu viel Angst hatte sie dann noch mehr an ihren Vater denken zu müssen.
>>Guten Morgen, Asyl.<< sagte Enavele die noch müder klang wie Balof, wie immer seit Stefan Jallaks Tod in schwarzen Leder gehüllt.
>>Guten Morgen, Myladie.<< sagte einer der Templer, es war Philip Sarantakos ein Grieche und der Hofmeister der Templer.
>>Guten Morgen zusammen.<< sagte Asyl iin die Runde.
>>Gibt es etwas neues Philip?<< fragte ein etwas älterer Mann der neben Enavele saß. >>Ach eigentlich nicht. Außer das unsere Neulinge sehr schnell lernen.<<
>>Was meint ihr damit?<< fragte Asyl den Mann.
>>Das sie große Fortschritte machen. So schnell haben noch nie Schüler unsere Traditionen und unsere Geschichte gelernt wie diese.<<
>>Glaubt ihr das sie für eine Spezial Einheit geeignet sind?<< fragte Asyl,
>>Schwer zu sagen. Die Vergangenheit hat oft gezeigt das die Zukunft oft nicht so klar ist wie sie scheint.<< sagte ein Mann den das alter sichtlich mitgespielt hat.
>>Meister Da Glo hat Recht.<< sagte ein junger Mann,
>>Wir haben einmal einen Fehler begangen und damals wäre unser Orden fast ausgelöscht worden.<<
>>Aber wir müssen auch bedenken, dass wir uns in einem Krieg befinden.<<
>>Genau, und deshalb müssen wir zuerst an uns denken. Wir haben keine Modernen Waffen wie die Freie Republikanische Armee. Wir haben nur Schwerter. Diese sind vielleicht im Nahkampf gut, aber die Tervano sind gerissene Wesen. Sie würden uns einen nach dem anderen Töten. >>Die Waffen sind das geringste Problem, die könnt ihr von uns bekommen.<< sagte Asyl die sich dabei ein wenig überlegen fühlte.
>>Danke für eure Großzügigkeit, aber ich glaube wir bleiben bei unseren.<< >>Das muss ich euch widersprechen Meiste Da Glo. Ich bin dafür unsere Armee mit neueren Waffen auszustatten.<< sagte ein Mann der Meister Skybird genannt wurde. Die Templer die im Raum waren sahen ihn scharf an.
>>Nun gut, ihr könnt mit euren Leuten tun und machen was ihr wollt Skybird. Aber ich und meine Leute bleiben bei den alten Methoden.<<
>>So soll es sein.<<
Meister Da Glo ging mit seinen Leuten aus dem Raum und murmelte etwas in seinen Bart das niemand verstand. Nun saßen noch Asyl, Enavele, Meiste Skybird und sechs andere an dem Tisch.
>>Wir leben in einer schwierigen Zeit. Wir müssen entscheiden wie wir weiter machen, auf Meiste Da Glo ist nun kein Verlass mehr.<<
>>Ich bin dafür, dass wir uns der Freien Republikanischen Armee anschließen.<<





